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Aktionsbündnis gegliedertes Schulwesen
Haftungsausschluss
 


www.gegliedertes-schulwesen-berlin-brandenburg.de

PhV B/B - VBO - VDR - KEG - BFW
Deutscher Philologenverband, Landesverband Berlin/Brandenburg e. V.
Verband Brandenburgischer Oberschullehrer
Verband Deutscher Realschullehrer, Landesverband Berlin
Katholische Erziehergemeinschaft
Bund Freiheit der Wissenschaft
 

Aktionsbündnis gegliedertes Schulwesen –

für Leistung, Werte und Qualität

Eine pluralistische Gesellschaft braucht eine pluralistische Schullandschaft und keine Einheitsschule!

Wir fordern die konsequente Durchsetzung von

Leistungsorientierung,

Werteerziehung und

Qualität an Schulen.

Dies geht nur mit schulischer Vielfalt!

Ziel:

Einrichtung von Realschulen als sechsjähriger Bildungsgang ab Klassenstufe 5 mit dem Schwerpunkt Fachoberschulreife neben dem Gymnasium mit einem achtjährigen Bildungsgang. Die sechsjährige Grundschule ist weiter möglich und die neue Berliner Sekundarschule bzw. die Brandenburger Oberschulen und Gesamtschulen bleiben erhalten. Der leistungsorientierte Übergang von der Grundschule nach der Klassenstufe 6 ist in alle Schulformen möglich.

Begründung:

Soziale Gründe:

·       relativ homogene Lerngruppen ermöglichen in großen Lerngruppen gleichmäßigen und größeren  erfolgreichen Bildungs- und Entwicklungsfortschritt,

·       keine soziale Ausgrenzung über- oder unterforderter Schüler,

·       Besuch höherer Bildungsanstalten ist Grundstein für sozialen Aufstieg, damit wirkt das Streben sie zu besuchen als Motivation in sozial schwachen Gruppen.

Wirtschaftliche Gründe:

·       keine Über- oder Unterqualifikation zukünftiger Arbeitnehmer, wenn man nicht zwanghaft meint, das Abitur machen zu müssen,

·       Fachhochschulreife und Studium an einer (Fach-)Hochschule ermöglichen die Ausbildung z.B. dringend benötigter Ingenieure praxisnah und  in relativ kurzer Zeit,

·       25% eines Jahrgangs als Absolventen von Universitäten und 35% als Absolventen von (Fach-)Hochschulen bringen eine Studierquote von 60% ohne dass eine Akademikerschwemme produziert wird.

Gesellschaftliche Gründe:

·       Gleichmacherei hat noch immer demotivierend gewirkt,

·       auf das Leistungsprinzip erst in der Berufswelt zu stoßen, sorgt für Misserfolge und Frustrationen,

·       unterschiedliche intellektuelle Begabungen zu negieren, alle gleichermaßen auf ein Niveau bringen zu wollen, produziert nur Durchschnitt und dabei verlieren alle!

Januar 2010


Presseerklärung vom 08.01.2010 zur Gründung des

Aktionsbündnisses gegliedertes Schulwesen
Berlin/Brandenburg

-  für Leistung, Werte und Qualität - 

Am 8. Januar 2010 hat sich das Aktionsbündnis gegliedertes Schulwesen Berlin/Brandenburg – für Leistung, Werte und Qualität – gegründet.

Wir verstehen uns als Träger einer Bürgerbewegung im Kampf gegen die von den Linken propagierte Einheitsschule, für die die Einführung der Sekundarschule nur ein erster Schritt auf dem Weg zur Einheitsschule sein soll.

Wir sind, begründet auf dem Elternwillen, für schulische Vielfalt, die niemandem vorschreibt, welche Schulform zu wählen ist.

Unsere konkreten Zielvorstellungen und Begründungen entnehmen Sie bitte dem anliegenden Flugblatt.

Presseerklärung vom 10.03.2010

ERSTE  OPFER  IM SCHULSTRUKTURKRIEG
IN  DER  HAUPTSTADT

Das Aktionsbündnis gegliedertes Schulwesen Berlin/Brandenburg stellt nach eigenen Recherchen fest, dass in Berlin in Bezug auf die Anwahl einer weiterführenden Schule eine Abstimmung mit den Füßen erfolgt. Die intensive Diskussion der letzten Monate hat die Eltern für das Thema stark sensibilisiert und dafür gesorgt, dass sie sich bewusst für eine weiterführende Schule für ihre Kinder entscheiden. Dabei geraten jetzt auch ehemals immer gut angewählte Schulen unter die Räder.

Folgende Trends sind zu erkennen:

·       Es erfolgt offensichtlich eine Fluchtbewegung aus den Innenstadtschulen zu den nach Meinung der Eltern besseren Schulen in den Außenbezirken.

·       Bei den Gemeinschaftsschulen brechen die Anmeldezahlen im 2. Bzw. 3. Jahr des Bestehens teilweise ein.

·       Zu Sekundarschulen fusionierte  Schulen, bei denen eine ehemalige Hauptschule dabei ist, werden so gut wie nicht angewählt.

·       Auch ehemalige Gesamtschulen kämpfen  mit sinkenden Anmeldeschulen.

Dies beweist, dass die Berliner Schulstrukturreform von den Eltern nicht wie erhofft angenommen wird.